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Reolink Türklingel mit Akku
Die Reolink Battery Video Doorbell der 2. Generation läuft laut Reolink bis zu 300 Tage mit einer Akkuladung, gerechnet mit 5 Minuten Aufnahme pro Tag. Sie speichert ohne Abo auf einer microSD-Karte bis 512 GB in der Klingel oder auf einem Reolink Home Hub in der Wohnung. Wer Diebstahl fürchtet, legt die Aufnahmen auf den Hub.
Aktualisiert am . Redaktionell verantwortlich: Thomas Brinkhaus, Brinkhaus GbR. Änderung: Gemeinsames Trust-Element ergänzt. So arbeiten wir
Drei Arten, sie mit Strom zu versorgen
Reolink nennt für die 2. Generation drei Betriebsarten:
- Nur Akku: keine Leitung nötig. Die Klingel nimmt nur bei Bewegung auf.
- Akku mit Erhaltungsladung: an der Klingelleitung mit 8 bis 24 Volt Wechselspannung oder 24 Volt Gleichspannung. Der Draht hält den Akku geladen, die Klingel bleibt im Akkumodus.
- Kabelbetrieb: an 16 bis 24 Volt Wechselspannung oder 24 Volt Gleichspannung. Erst dann gibt es Daueraufnahme rund um die Uhr und Voraufzeichnung. Fällt der Strom aus, wechselt die Klingel laut Reolink selbst auf den Akku.
Aufladen ohne Draht geht über USB-C. Reolink nennt dafür ein Netzteil mit 5 Volt und 2 Ampere. Welche Spannung deine Klingelleitung hat, liest du am Klingeltrafo ab.
Wo die Aufnahmen liegen
Laut Reolink speichert die Klingel lokal auf einer microSD-Karte bis 512 GB, auf dem Reolink Home Hub, einem Reolink-Rekorder oder per FTP. Ein Abo ist nicht nötig. Die Reolink Cloud ist optional und laut Reolink nur in ausgewählten Ländern verfügbar.
Daueraufnahme rund um die Uhr landet laut Reolink nur auf der Karte in der Klingel, und nur wenn die Klingel allein läuft. Mit Home Hub oder Rekorder sichert sie Bewegungsereignisse dorthin.
Diebstahlschutz: was bei einem Diebstahl bleibt
Die microSD-Karte steckt in der Klingel selbst. Nimmt jemand die Klingel mit, ist die Karte mit den Aufnahmen weg. Hängt die Klingel an einem Reolink Home Hub oder Rekorder, liegen die Bewegungsaufnahmen in der Wohnung und bleiben dort.
Die 2. Generation hat laut Reolink einen Manipulationsalarm. Er meldet sich, wenn jemand die Klingel abnimmt, versetzt oder daran hantiert. In der Teileübersicht von Reolink ist außerdem ein Loch zum Sichern der Montage eingezeichnet. Den allgemeinen Vergleich der Speicherorte findest du auf der Seite Speicher.
Mit Solarmodul laden
Reolink nennt für die 2. Generation ein eigenes Reolink Solar Panel mit 0,6 Watt, das den Akku laufend nachlädt. Laut FAQ passt das Doorbell-Solarladegerät zur 1. und 2. Generation der Akku-Klingel, nicht zu den Modellen PoE und WiFi.
Beispiel: Am 6. November 2026 kostet die Reolink Video Doorbell der 2. Generation laut Reolink-Shop 139,99 Euro, ein Gong ist nicht dabei. Ring Solo kostet laut Ring 39,99 Euro im Jahr. Über drei Jahre sind das 119,97 Euro an Abokosten, die bei der Reolink mit microSD-Karte nicht anfallen. Die Karte kaufst du einmal dazu.
So richtest du sie ein
- Den Akku per USB-C voll laden.
- Eine microSD-Karte bis 512 GB einsetzen oder einen Home Hub einplanen, wenn die Aufnahmen in der Wohnung liegen sollen.
- Prüfen, ob an der Tür ein Klingeldraht ankommt. Mit 8 bis 24 Volt lädt er den Akku, mit 16 bis 24 Volt geht Kabelbetrieb.
- Im Kabelbetrieb in der Reolink-App unter Kameraeinstellungen, Strom, Arbeitsmodus auf kabelgebundenen Betrieb stellen. Ohne angeschlossene 16 bis 24 Volt klappt die Umstellung laut Reolink nicht.
- Einen Gong wählen: Reolink Chime Plus, den alten Gong am Draht oder Alexa und Google Assistant. Details auf der Seite Reolink Gong.
Häufige Fragen
- Ist die Akku-Klingel der Nachfolger der Video Doorbell WiFi?
- Nein. Laut Reolink sind das zwei getrennte Produktlinien. Die WiFi-Version hat keinen Akku und braucht immer den Klingeldraht.
- Was ändert sich zur 1. Generation?
- Reolink nennt 5 Monate Laufzeit für die 1. und 10 Monate für die 2. Generation. Nur die 2. Generation hat Kabelbetrieb mit Daueraufnahme und den Manipulationsalarm.
- Läuft sie mit Home Assistant?
- Laut Reolink ja, bei der 2. Generation direkt ohne Home Hub. Allgemeines dazu auf der Seite Home Assistant.
- Wie lange hält der Akku wirklich?
- Die 300 Tage rechnet Reolink mit 5 Minuten Aufnahme pro Tag. Viel Verkehr vor der Tür und Kälte verkürzen die Laufzeit. Eigene Messwerte haben wir nicht.
Quellen, abgerufen am 6. November 2026: Reolink, Video Doorbell 2. Generation mit Datenblatt, FAQ und Shoppreis; Reolink Support, FAQ Battery Video Doorbell 2nd Gen (englisch); Ring Protect Tarife.
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