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Videotürklingel für Home Assistant: lokal und ohne Cloud

Willst du die Klingel in Home Assistant ohne Cloud nutzen, nimm ein Modell, das sich direkt im Heimnetz ansprechen lässt. Laut Home Assistant läuft Reolink vollständig lokal, auch wenn du der Klingel den Internetzugang sperrst. Ring dagegen geht immer über die Cloud von Ring, und das letzte Video gibt es nur mit Abo.

Aktualisiert am . Redaktionell verantwortlich: Thomas Brinkhaus, Brinkhaus GbR. Änderung: Gemeinsames Trust-Element ergänzt. So arbeiten wir

Lokal oder über die Cloud

Home Assistant ist laut eigener Website eine Open-Source-Software für die Hausautomation, die lokale Steuerung und Privatsphäre in den Vordergrund stellt. Sie bindet Geräte auf zwei Arten ein. Lokal heißt: Home Assistant spricht die Klingel direkt in deinem Netz an, mit Benutzername und Passwort der Klingel. Über die Cloud heißt: Home Assistant meldet sich mit deinem Konto beim Hersteller an und holt die Daten von dessen Servern. Fällt das Internet aus, kommt dann nichts mehr an.

Was Reolink an Home Assistant liefert

Die Reolink Video Doorbell WiFi steht bei Home Assistant in der Liste „Works with Home Assistant“. Laut Reolink unterstützt sie RTSP und ONVIF, speichert auf microSD bis 256 GB und optional auf einem Reolink-Rekorder, einem Home Hub oder per FTP auf einem NAS. Ein Abo ist laut Reolink nicht nötig.

In Home Assistant erscheint ein Sensor für Klingeldrücke, dazu Sensoren für Bewegung und für erkannte Personen und Fahrzeuge. Die Meldungen kommen laut Dokumentation bevorzugt per Push, also fast ohne Verzögerung. Damit kannst du zum Beispiel beim Klingeln eine Lampe blinken lassen oder ein Standbild aufs Handy schicken. Die Einrichtung Schritt für Schritt, auch für die Akku-Klingel, steht auf der Seite Reolink in Home Assistant einbinden.

Reolink Video Doorbell WiFiWer schon Reolink-Kameras oder einen Rekorder hat.

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Strom
Klingeldraht 12 bis 24 V AC oder Netzteil 24 V
Speicher ohne Abo
microSD bis 256 GB, Reolink-Rekorder möglich
Wo die Videos liegen
In der Klingel oder im Rekorder
Video
5 MP
Besonderheit
WLAN 2,4 und 5 GHz, Netzwerkanschluss

Angaben laut Hersteller, Quelle: Reolink Support, Video Doorbell WiFi, 06.11.2026. Nicht selbst getestet. Kaufst du über den Link, erhalten wir eine Provision. Dein Preis ändert sich dadurch nicht.

Die Klingel braucht Strom über Netzteil oder Klingeldraht mit 12 bis 24 Volt Wechselspannung. Einen Akku hat sie nicht. Ob dein Trafo reicht, prüfst du mit der Seite Klingeltrafo prüfen.

Beispiel: Du richtest am 6. November 2026 eine Automation ein: Beim Klingeln soll das Handy ein Bild der Tür zeigen. Mit Ring brauchst du für das Video der letzten Aufnahme ein Abo, Ring Solo kostet laut Ring 39,99 Euro im Jahr, über fünf Jahre also 199,95 Euro. Mit einer lokal angebundenen Reolink-Klingel holt Home Assistant das Bild direkt aus deinem Netz, ohne laufende Kosten.

So richtest du die Klingel lokal ein

  1. Die Klingel mit der Hersteller-App ins WLAN oder per Netzwerkkabel ins Heimnetz bringen und ein eigenes Passwort für die Klingel setzen.
  2. Im Router der Klingel eine feste IP-Adresse geben.
  3. In Home Assistant unter Einstellungen die Reolink-Integration hinzufügen und IP-Adresse, Benutzer und Passwort der Klingel eintragen.
  4. Prüfen, ob der Klingeldruck als Sensor ankommt, und darauf eine Automation bauen.
  5. Wer es ganz ohne Internet will, sperrt der Klingel im Router den Internetzugang und prüft danach, ob alles weiterläuft.

Häufige Fragen

Brauche ich für Home Assistant ein Abo?
Bei Reolink nicht. Bei Ring läuft die Integration über die Cloud, und das Video der letzten Aufnahme gibt es laut Home Assistant nur mit Abo. Was Ring ohne Abo kann, steht auf der Seite Ring ohne Abo.
Funktioniert auch eine Akku-Klingel lokal?
Bei Reolink ja, Home Assistant nennt dafür einen Home Hub oder Rekorder als Brücke. Einige Akku-Modelle lassen sich direkt verbinden. Ein Dauer-Livebild auf einem Wandtablet leert den Akku aber schnell, weil die Kamera dann wach bleibt.
Wo liegen die Aufnahmen?
Auf der Karte in der Klingel, auf einem Rekorder oder einem NAS im Haus. Die Vor- und Nachteile stehen auf der Seite Speicher.

Quellen, abgerufen am 6. November 2026: home-assistant.io; Home Assistant, Reolink-Integration; Home Assistant, Ring-Integration; Home Assistant, ONVIF-Integration; Reolink, Video Doorbell WiFi; ring.com/de/de/plans.