klingel ohne abo

Start / Reolink Türklingel PoE anschließen

Reolink Türklingel PoE anschließen

Die Reolink Video Doorbell PoE schließt du auf zwei Arten an. Entweder liefert ein Netzwerkkabel von einem PoE-Switch Strom und Daten. Oder das Netzwerkkabel bringt nur die Daten, und der Strom kommt aus der alten Klingelleitung mit 12 bis 24 Volt Wechselspannung. Der alte mechanische Gong klingelt danach nicht mehr, dafür gibt es den Reolink Chime.

Aktualisiert am . Redaktionell verantwortlich: Thomas Brinkhaus, Brinkhaus GbR. Änderung: Gemeinsames Trust-Element ergänzt. So arbeiten wir

Variante 1: nur das Netzwerkkabel

Laut Datenblatt arbeitet die Klingel mit PoE nach IEEE 802.3af. Du steckst das Netzwerkkabel an einen PoE-Switch, einen PoE-Injektor oder einen Reolink-Rekorder mit PoE. Reolink legt ein Netzwerkkabel mit 1 Meter Länge bei. Für den Weg bis zum Switch brauchst du in der Regel ein längeres, fest verlegtes Kabel.

Variante 2: Netzwerkkabel plus Klingeldraht

Hast du keinen PoE-Switch, verbindest du die Klingel per Netzwerkkabel mit dem Router und versorgst sie getrennt mit Strom. Reolink nennt dafür ein Netzteil mit 24 Volt und 0,5 Ampere oder die vorhandene Klingelleitung. Die Klingel verträgt 12 bis 24 Volt Wechselspannung bei 50/60 Hz oder 24 Volt Gleichspannung. Reolink schreibt, dass sie mit den meisten Klingeltrafos läuft, die 16 Volt und 30 VA liefern.

Welche Spannung dein Trafo liefert, liest du am Typenschild ab. Wie das geht und wann ein Trafo zu schwach ist, steht auf der Seite Klingeltrafo.

Was mit dem alten Gong passiert

Laut Reolink funktioniert die Klingel nicht mit dem vorhandenen mechanischen Gong. Hängt sie an der Klingelleitung, wird der alte Gong mit dem beigelegten Brückenkabel zwischen den Klemmen Trans und Front überbrückt. Ohne diese Brücke kann die Klingel laut Reolink neu starten, instabil laufen oder der alte Gong surrt. Nach dem Überbrücken klingelt der alte Gong nicht mehr.

Ist die Verkabelung zu verwirrend, empfiehlt Reolink, den Gong in Ruhe zu lassen und die Klingel direkt an den Trafo anzuschließen. Den Klingelton in der Wohnung übernimmt dann der Reolink Chime, siehe Reolink Türklingel mit Chime verbinden.

Arbeite nur an der Kleinspannungsseite: am Gong, am Klingeltaster und an den Kleinspannungsklemmen des Trafos. Die 230-Volt-Seite im Sicherungskasten gehört einem eingetragenen Elektrofachbetrieb. Reolink rät selbst, bei Fragen eine Elektrofachkraft zu holen.

Reolink Video Doorbell WiFiWer schon Reolink-Kameras oder einen Rekorder hat.

Werbung

Preis und Verfügbarkeit bei Amazon

Bei Amazon ansehen
Strom
Klingeldraht 12 bis 24 V AC oder Netzteil 24 V
Speicher ohne Abo
microSD bis 256 GB, Reolink-Rekorder möglich
Wo die Videos liegen
In der Klingel oder im Rekorder
Video
5 MP
Besonderheit
WLAN 2,4 und 5 GHz, Netzwerkanschluss

Angaben laut Hersteller, Quelle: Reolink Support, Video Doorbell WiFi, 06.11.2026. Nicht selbst getestet. Kaufst du über den Link, erhalten wir eine Provision. Dein Preis ändert sich dadurch nicht.

Beispiel: Am 6. November 2026 kostet die Reolink Video Doorbell PoE laut Reolink-Shop 119,99 Euro, der Chime ist im Paket. Dein Trafo im Flur zeigt 16 Volt und 1,5 Ampere, also 24 VA. Das liegt im Spannungsbereich von 12 bis 24 Volt. Reolink nennt 30 VA als typischen Wert. Läuft die Klingel am Trafo nicht stabil, versorgst du sie per PoE über das Netzwerkkabel und lässt den Trafo außen vor.

So schließt du an

  1. Die alte Klingel drücken. Klingelt es, funktioniert die Leitung. Danach die Klingelanlage ausschalten, so wie Reolink es verlangt.
  2. Entscheiden: PoE-Switch vorhanden, dann nur das Netzwerkkabel anschließen. Sonst Netzwerkkabel zum Router und Strom aus der Klingelleitung.
  3. Am Klingeldraht: Abdeckung des alten Gongs abnehmen, ein Foto der Verdrahtung machen und das Brückenkabel an Trans und Front klemmen.
  4. Den alten Klingeltaster durch die Reolink-Klingel ersetzen. Die zwei Adern an die Schrauben auf der Rückseite, die Reihenfolge ist laut Reolink egal.
  5. Eine microSD-Karte bis 256 GB einsetzen oder die Klingel mit einem Reolink-Rekorder verbinden.
  6. Den Chime in eine Steckdose stecken und testen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zur Reolink Video Doorbell WiFi?
Laut Reolink nur der Weg ins Netzwerk. Die PoE-Version braucht ein Netzwerkkabel, die WiFi-Version funkt im 2,4- und 5-GHz-WLAN. Beide laufen an 12 bis 24 Volt Wechselspannung.
Wo liegen die Videos?
Auf einer microSD-Karte bis 256 GB in der Klingel, auf einem Reolink-Rekorder, dem Home Hub Pro oder einem FTP- oder NAS-Server. Laut Reolink nimmt die Klingel auch rund um die Uhr auf. Ein Abo ist nicht nötig.
Wie hoch montiere ich die Klingel?
Reolink empfiehlt 1,2 Meter über dem Boden. Ein Keil mit 15 Grad liegt bei, um den Winkel anzupassen.
Funktioniert sie mit einem fremden Gong?
Nein. Laut Reolink arbeitet sie nicht mit Gongs anderer Marken. Als Klingelton gehen der Reolink Chime, Alexa Echo Show oder Google Assistant.

Quellen, abgerufen am 6. November 2026: Reolink, Video Doorbell PoE mit Datenblatt, FAQ und Shoppreis; Reolink Support, Anschluss an die bestehende Klingelverkabelung; § 13 NAV auf gesetze-im-internet.de.