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MOBOTIX T26 Türstation

Die MOBOTIX T26 ist eine modulare IP-Video-Türstation, keine Akku-WLAN-Klingel. Das T26-Handbuch nennt eine 6-Megapixel-Hemispheric-Kamera, internen Speicher, VoIP/SIP und zwei Wege für die Verbindung: Ethernet mit PoE oder Mx2wire+ über eine Zweidrahtleitung.

Aktualisiert am . Redaktionell verantwortlich: Thomas Brinkhaus, Brinkhaus GbR. Änderung: Gemeinsames Trust-Element ergänzt. So arbeiten wir

Wie die T26 aufgebaut ist

Das Kameramodul T26-CamCore bildet die Basis. Dazu kommen je nach Anlage ein BellRFID oder KeypadRFID für Klingeltasten und Zugang, ein Infomodul und der MX-DoorMaster im Innenbereich. Das ist deshalb eine Türstation für eine geplante Anlage und kein einzelnes Gerät, das du einfach an zwei beliebige Adern klemmst.

MOBOTIX beschreibt die T26 als VoIP- und SIP-System. Beim Klingeln kann eine Gegenstelle über das Netzwerk verbunden werden. Die Kamera hat laut Handbuch einen internen Speicher und kann Ereignisse mit Bild und Ton aufzeichnen. Für den Zugang nennt MOBOTIX PIN oder RFID am Zutrittsmodul. Die Aufzeichnung und der Bildausschnitt gehören zur Datenschutzprüfung, nicht nur zur Montage.

Für die Verbindung nennt das Handbuch ein Cat-Kabel mit Netzwerkversorgung oder Mx2wire+ über eine Zweidrahtleitung. Die Zweidrahtvariante nutzt laut MOBOTIX Daten und Strom über die vorhandene Leitung, wenn die Komponenten der T26-Anlage dafür vorgesehen sind. Eine einfache Klingelleitung mit Trafo ist damit nicht automatisch passend. Für andere Fälle bleibt ohne WLAN der allgemeine Überblick.

Beispiel: Am 6. November 2026 planst du für die T26 einen Termin mit einem Elektrofachbetrieb und setzt dafür 600 Euro als eigenes Budget an. Das ist deine Planungsgrenze, kein Preis von MOBOTIX. Vor dem Termin klärst du, ob Cat-Kabel oder Mx2wire+ vorgesehen ist.

So planst du die MOBOTIX T26

  1. Prüfe zuerst, ob du eine Türstation mit Kamera, Klingeltaste und Gegenstelle brauchst. Die T26 besteht aus mehreren Modulen.
  2. Klär die Leitungsart. Für die T26 nennt MOBOTIX Ethernet oder Mx2wire+ über Zweidraht. Eine alte 2-Draht-Sprechanlage ist nicht ohne Prüfung dasselbe.
  3. Lege fest, wo die Gegenstelle steht. Das kann eine passende MOBOTIX-Gegenstelle, ein Computer oder die mobile App sein.
  4. Plane den Türöffner und die Zutrittsmodule getrennt. PIN, RFID und der MX-DoorMaster sind Bausteine der Anlage.
  5. Richte Bildbereiche, Ton und Aufzeichnung erst nach der Montage ein und prüfe die Regeln für dein Grundstück.

Häufige Fragen

Ist die MOBOTIX T26 eine WLAN-Türklingel?
Nein. Das Handbuch beschreibt sie als IP-Video-Türstation. Die Verbindung erfolgt über Ethernet oder mit Mx2wire+ über Zweidraht. Eine mobile Gegenstelle kann per WLAN oder Mobilfunk angebunden sein.
Hat die T26 einen Speicher?
Ja. MOBOTIX nennt für das Kameramodul internen Speicher und ereignisgesteuerte Aufzeichnung. Wie lange Aufnahmen bleiben, hängt von Einrichtung und Ereignissen ab.
Kann die T26 eine Tür öffnen?
Ja. Das Systemhandbuch nennt den MX-DoorMaster und Zutrittsmodule mit PIN oder RFID. Ob dein konkreter Türöffner passt, muss die Elektroplanung klären.
Passt die T26 an eine vorhandene Klingelleitung?
Nur wenn die Leitung und die T26-Komponenten für Mx2wire+ geeignet sind. Aus zwei sichtbaren Adern folgt nicht, dass eine einfache Klingelleitung elektrisch zum System passt.

Quellen, abgerufen am 6. November 2026: MOBOTIX, Betriebsanleitungen; MOBOTIX, T26 Systemhandbuch Teil 1 (PDF).